Wirksamkeit von Osteopathie bei professionellen Musikern (Geigern / Bratschisten) mit chronischem HWS-Syndrom – eine randomisierte kontrollierte explorative Studie

Im Rahmen einer zweiarmigen, randomisierten, kontrollierten Interventionsstudie (Osteopathie vs. Kontrollgruppe jeweils zusätzlich zur musikerspezifischen Beratung) soll die Wirksamkeit, Therapiesicherheit und Kosteneffektivität von osteopathischen Behandlungen auf die HWS-Schmerzen bei professionellen Orchestermusikern, Solisten oder Musikstudenten im Hauptfach (Instrument jeweils Geige und/ oder Bratsche) mit chronischem HWS(Halswirbelsäulen)-Syndrom evaluiert werden.
Die Interventionsgruppe erhält 5 osteopathische Behandlungen mit jeweiliger Interventionsdauer von ca. 45-60 Minuten im Abstand von etwa 2 Wochen zusätzlich zu einer spezifischen musikermedizinischen Beratung und einer Bedarfsmedikation mit Paracetamol 500 mg bis zu 4 mal täglich, die Vergleichsgruppe erhält eine musikermedizinische spezifische Beratung und Bedarfsmedikation mit Paracetamol 500 mg bis zu 4 mal täglich allein. Nach 12 Wochen können Patienten dieser Gruppe auch Osteopathie auf Wunsch erhalten.
Es wird eine Teilnehmerzahl von 100 professionellen Musiker (18-65 Jahre alt) mit chronischem HWS-Syndrom angestrebt.
Der primäre Zielparameter ist die Beurteilung des subjektiv empfundenen Schmerzes im HWS-Bereich auf einer visuellen Analogskala nach 12 Wochen. 

Projektleitung: Prof. Dr. med. Benno Brinkhaus
Projektdurchführung: Dr. med. Gabriele Rotter
Projektmitarbeit: Dr. med. Dipl.-Mus. Isabel Fernholz, Prof. Dr. med. Alexander Schmidt, Margit Cree